Jetzt wo ich offiziell im Krankenstand bin und alle anderen aus den Auslandssemestern auch wieder in .AT sind war mal Zeit sich umzuhoeren und somit wurde mir der groesste Unterschied zu den anderen bekannt: ERASMUS-Parties... was ist das? Jeder hat Abschlussfeiern oder sonst was... wir hatten eine Erasmus-Xmas-Partie, die genau mit der Xmas Partie von unserem Departement ueberein kam (gleicher Tag, gleiche Zeit nur verschiedene Locations). Eine andere Erasmuspartie war im November mal, wobei bei dieser Partie 70 Leute in den Raum/Location durfte... Bei den paar 100 Erasmus-Students an der TUe sicherlich eine tolle Idee fuer ein volles Fest :)
Ansonsten gabs genau KEINE Partie bisher!
Dienstag, 30. Dezember 2008
Sonntag, 21. Dezember 2008
Xmas Holidays
Nach langen Tagen der Arbeit sind nun endlich hart verdiente Xmas Holidays. Sind hierfuer natuerlich nach .at gefahren und hoffen auf Schnee, was man in NL nicht sonderlich viel hat. Leider haben wir ja nach den Ferien Klausuren und muessen daher (ziemlich viel) lernen... Mal schaun wie's wird und Prettige Feestdagen an alle :)
Samstag, 13. Dezember 2008
Gluehwein....
Also in NL ist selbstgemachter Gluehwein der Renner :)
gestern gabs ne nette Runde mit paar anderen Erasmus Studenten von unserem Departement. War eine bunte Mischung Suedlaender (2x Griechenland, 3xTuerkei, 1xItalien und 2xAustria :) ). War ziemlich lang und echt lustig... vor allem erfaehrt man immer neeu interessante Dinge so und ich bin wiedermal draufgekommen, dass wir mit unserem Haus (und vor allem unserem Vermieter als direkten Ansprechpartner) verdammt Glueck hatten/haben.
Heut kam dafuer einer der Mitbewohner her fuer ein Gluehweinrezept weil sie heute abend in der Sorority Gluehwein machen wollen. Schwer ein "richtiges" Rezept zusammenzustellen, wenn man es normalerweise nach Rezept macht. Aber hier mal das Rezept (sogar auf teilweise NL):
1 l Wijn
1/2 kop Vodka
1 kop sinaasappelsap
1 zakje tee (winterkruiden)
2 kaneelstokjes
1/2 lepel kruidnagels
1 paplepels kaneel
2-3 lepel suiker
wie das mit erhitzen etc. geht wollen wir jetzt mal nicht uebersetzen :)
auf jeden fall sind wir dann am ende das "Rezept" noch 3 mal durchgesprochen, damit auch wirklich keine Fragen aufkommen. vor allem der Schritt von wegen "Durchs Sieb in die Tasse lassen" war etwas schwer anscheinend zu verstehen :)
gestern gabs ne nette Runde mit paar anderen Erasmus Studenten von unserem Departement. War eine bunte Mischung Suedlaender (2x Griechenland, 3xTuerkei, 1xItalien und 2xAustria :) ). War ziemlich lang und echt lustig... vor allem erfaehrt man immer neeu interessante Dinge so und ich bin wiedermal draufgekommen, dass wir mit unserem Haus (und vor allem unserem Vermieter als direkten Ansprechpartner) verdammt Glueck hatten/haben.
Heut kam dafuer einer der Mitbewohner her fuer ein Gluehweinrezept weil sie heute abend in der Sorority Gluehwein machen wollen. Schwer ein "richtiges" Rezept zusammenzustellen, wenn man es normalerweise nach Rezept macht. Aber hier mal das Rezept (sogar auf teilweise NL):
1 l Wijn
1/2 kop Vodka
1 kop sinaasappelsap
1 zakje tee (winterkruiden)
2 kaneelstokjes
1/2 lepel kruidnagels
1 paplepels kaneel
2-3 lepel suiker
wie das mit erhitzen etc. geht wollen wir jetzt mal nicht uebersetzen :)
auf jeden fall sind wir dann am ende das "Rezept" noch 3 mal durchgesprochen, damit auch wirklich keine Fragen aufkommen. vor allem der Schritt von wegen "Durchs Sieb in die Tasse lassen" war etwas schwer anscheinend zu verstehen :)
Freitag, 12. Dezember 2008
Bar Tour I
So, gestern konnten wir uns mal aufraffen die Bar-Tour am Stratum zu machen... Is die Fortgeh-Meile hier in Eindhoven und nachdem eines der Lokale auch noch Bestehens-Jubilaeum feierte Grund genug sich das ganze mal (wieder) zu geben. War echt lustig (wenn auch nicht gerade billig). Einziger Wehrmutstropfen, wir haben das Durchschnittsalter angehoben :( Die meisten in den Lokalen waren im Alter 18 und nur etwas drueber... (ja, in dem Alter sind die Studenten hier. Ist man jenseits der 20 ist man schon richtig alt! :) ). Wars aber auf jeden Fall wert...
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Bruessel
Heut hab ich mich endlich durchgerungen noch mal Bruessel zu besichtigen. Durch den preislichen Vorteil hab ich die Reise noch mal mit dem Auto angetreten. Schlimmer Fehler... Durch einen Kongress der EU war der gesamte Teil der Stadt wo alle EU Gebaeude stehen war mehr oder weniger im Ausnahmezustand... So viele Polizei auf einem Haufen :)
Beim Koenigspalast war der Koenig daheim, deshalb war die Wache dort auch nicht gerade wenig... Dafuer hab ich schon mit dem Auto einiges gesehen :) In Bruessel dann den Luxus einer Stadtrundfahrt geleistet (es leben "Hop On/Off" Busse, wo man auch noch Rabatte als Student bekommt :) sowas kann ich nur empfehlen. In Bruessel gibts auch einiges zu sehen, man braucht sicherlich mehr als einen Tag dort normalerweise... Allein der Kontrast zwischen der Altstadt und den alten Gebaeuden sowie den neuen "Manhatten" Teilen oder dem EU Teil is etwas krass :)
Fotos folgen noch... Bin heut zu muede :)
Fazit: Stadt is nice, Autofahren is Horror!
Fotos sind online
Beim Koenigspalast war der Koenig daheim, deshalb war die Wache dort auch nicht gerade wenig... Dafuer hab ich schon mit dem Auto einiges gesehen :) In Bruessel dann den Luxus einer Stadtrundfahrt geleistet (es leben "Hop On/Off" Busse, wo man auch noch Rabatte als Student bekommt :) sowas kann ich nur empfehlen. In Bruessel gibts auch einiges zu sehen, man braucht sicherlich mehr als einen Tag dort normalerweise... Allein der Kontrast zwischen der Altstadt und den alten Gebaeuden sowie den neuen "Manhatten" Teilen oder dem EU Teil is etwas krass :)
Fotos folgen noch... Bin heut zu muede :)
Fazit: Stadt is nice, Autofahren is Horror!
Fotos sind online
Praesentation
Lief erfolgreich :) zum Glueck war nur ein Teil der Studenten da und der offizielle Vortragende der Vorlesung auch nicht :) Mal schaun, anscheinend bekommen wir ja nicht mal Noten drauf :) Da muss man ein Paper und eine Praesentation machen, nur damit man dann fuer die gleiche Klausur wie die andern, die "nur" 5 ECTS Punkte bekommen, 6 bekommt... Naja....
Freitag, 5. Dezember 2008
Vorlesungen
Naechste Woche steht die erste Praesentation vor versammelter Klasse an.... bin mal gespannt... Was mal gesagt werden muss is, dass es hier ganz lustig is, weil du in jeder Vorlesung andere Leute drin hast durch den "Zusammenschluss" der diversen Departements und somit der ganzen Institute. Das bringt fuer jede Vorlesung und jede Woche andere Personen....
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Auffi aufn Berg
Gestern war Xmas Feier und als Ausflug gabs erst mal eine Wanderung auf 'nen Berg... Durch den Wald und alles dafuer gabs auf der Spitze neben dem Weihnachtsstern (aus Gluehbirnen) Gluehwein... Die Wanderung an sich war echt anstrengend und haetten wir Fackeln oder Lampen gehabt waers sogar ganz romantisch gewesen... Leider war ich nur nicht auf so eine lange Wanderung eingestellt...
War aber mal angenehm mal wieder an Berg sehen nach dem ganzen Flachland in den Niederlanden...
War aber mal angenehm mal wieder an Berg sehen nach dem ganzen Flachland in den Niederlanden...
Weisheit des Tages
An alle die gerne Red Bull trinken... Dies Weisheit des Tages (oder besser die Frage des Tages), kam heut von meiner Mitbewohnerin naemlich ob RedBull wirklich Stier Sperma enthaelt.... Drum waere es ja auch so aufputschend... Also wir wussten ja immer schon, was an RedBull so besonders sein soll... In Zukunft beim Trinken bitte dran denken :)
Sonntag, 30. November 2008
Nach langer Abwesenheit mal ein Fazit
Nachdem bei vielen jetzt dass Auslandssemester zu Ende geht und das grosse Erfahrungen austauschen beginnt hier auch mal unsere Erfahrungen (und ja, mich freut es gerade ueberhaupt nicht, PRO3 oder Masterarbeit zu schreiben drum die Pause...).
Hier mal die offizielle Version fuer den Erasmus-Erfahrungsbericht:
Die Niederlande
Die Niederlande an sich sind ein relativ kleines Land, unterhalb des Meeresspiegels, was man vor allem anhand der fehlenden Berge und des Wetters merkt. Die wesentlichen Merkmale, woran man merkt dass man in den Niederlanden ist, ist die Anhäufung an Windmühlen, weite Sichten, viele Kühe und „Trempel“ (in Österreich bekannt als Bodenwelle) an die man sich als Autofahrer sehr schnell gewöhnt.
Wetter
Das Wetter ist ähnlich zu Österreich. Oftmals merkt man den Wind woran man sich schnell gewöhnt. Gegen aller Behauptungen hatten wir sogar das „Glück“ Schnee zu erleben, auch wenn dieser nicht lange liegen geblieben ist.
Gepflogenheiten und Einwohner
Die Einwohner der Niederlande sind sehr offen und freundlich. Manchmal, wenn man sich auf Deutsch unterhält, sollte man jedoch einfließen lassen, dass man nicht Deutscher sondern Österreicher ist, da noch sehr viele Vorurteile gegenüber Deutsche existieren. Sobald dies jedoch geklärt ist, sind die Leute wieder offener. An manche Gepflogenheiten muss man sich jedoch erst gewöhnen, wie zum Beispiel die öffentlichen Toiletten mitten in der Stadt, die Offenheit wie manche Themen angesprochen werden und
ähnliches.
Sprache
Die Sprache ist für eine deutschsprachiger Person relativ leicht zu verstehen, auch wenn manche Laute sehr an eine Heiserkeit erinnern. Durch unsere niederländischen Mitbewohner war es sogar möglich, etwas „aus der Praxis“ zu lernen. Allgemein sprechen die meisten Niederländer sehr gut Englisch, weshalb Englisch die beste Sprachwahl ist. Oftmals ist es sogar möglich, sich auf Deutsch zu verständigen.
Fortbewegung
Die von uns gewählte Form der Fortbewegung war das Auto, da wir relativ viele Dinge selber Mitbringen mussten, weshalb eine Anreise per Zug oder Flugzeug nicht möglich war. Innerhalb der Städte ist das Fahrrad zu empfehlen. Bei Fahrrädern ist es jedoch so, dass die meisten Fahrräder etwas älter sind, da dann die Diebstahlgefahr geringer ist. Günstige Fahrräder erhält man zum Beispiel Nachts am Bahnhof. Zwischen den Städten existiert ein gutes Bahnnetz.
Autofahren in den Niederlanden
Die Benzinpreise in den Niederlanden entsprechen etwa dem Niveau in Österreich. Das Parken ist etwas teurer, wobei man am Uni-Gelände eine gratis Parkkarte anfordern kann. Die Niederländer an sich sind sehr angenehme Fahrer, wobei man Geduld mitbringen sollte. Auf der Autobahn erkennt man sehr schön anhand des Fahrtempos, welcher Nationalität ein Fahrer angehört, da vorwiegend Belgier und Deutsche die erlaubt Höchstgewschindigkeit überschreiten. Wichtig ist auch, dass Ampel teilweise wie „Lichtdekorationen“ wirken und von vielen Autofahrern ignoriert werden. Innerhalb von Städten ist es gewöhnungsbedürftig, auf all die Fahrradfahrer (die sich auch nur sehr selten an Verkehrsregeln halten) Rücksicht zu nehmen. Falls man Rücksicht auf seine Reifen nehmen möchte, sollte man beim Einparken vorsichtig sein (Niederländer parken häufig halb am Randstein oder mit eingeklemmten Reifen) und manche Straßen (vor allem im Baustellenbereich) meiden, da diese teilweise genau der Autobreite entsprechen.
Die bereits erwähnten Trempel sollte man genauso beachten, weshalb keine Tiefergelegten Fahrzeuge in den Niederlanden empfohlen sind.
Lebenserhaltung
Die Lebenserhaltungskosten sind geringer als in Österreich. Am besten sucht man sich den nächstegelegenen „Albert Heijn“ Supermarkt. Durch die vielen Sonderaktionen, sollte man sich von Anfang an um eine „Bonuscard“ umschauen, da sich diese Aktionen meistens auszahlen.
Wohnen bzw. Unterbringung
Die Unterbringung wurde über die Uni und die Vermittlungsagentur „Vestide“ vermittelt. Da die Niederlande über eine hohe Einwohnerdichte auf engem Raum verfügen, sind die Mietpreise eher hoch. Wir haben für 15m2 in einem Hause fast 400 Euro gezahlt, wobei wir mit dieser Unterbringung Glück hatten. Das Haus teilten wir uns zu 8: 2 männliche BAK-Studenten aus den Niederlanden, 1 männlichen niederländischen Masterstudenten und einem männlichen niederländischen FH Studenten. Ausser uns waren weiters noch 2 Exchange-Studentinnen im Haus, eine aus Belgien und eine aus Lettland. Die Küche des Hauses war extrem klein und leider fehlte ein allgemeiner Aufenthaltsraum, aber solange die Temperaturen es zu ließen, war ein gemütliches Zusammensitzen im Garten möglich. Das Haus war in einer eher ruhigeren Wohnsiedlung mit Gratisparkplätzen, in Stadionnähe, jedoch war man zu Fuß innerhalb von 10 Minuten direkt im Zentrum. Im Vergleich zu anderen Ausstauschstudenten war dieses Haus richtig luxuriös, da wir
sogar über eine Waschmaschine inkl. Trockner sowie einen Geschirrspüler verfügten. Generell ist es so, dass man als Frau leichter einen Platz in einer WG bekommt als ein Mann. Der Nationalitäten-Mix garantierte, dass es immer etwas neues zu Erfahren gibt und auch von den Sprachen her viel mischt. Einzig „ungewöhnliches“ ist, dass man mit 23 Jahren als Masterstudent in den NL schon richtig alt ist.
Eindhoven
Eindhoven ist eine alte Stadt und bietet wenige touristische Attraktionen. Man merkt sehr schnell, dass die Stadt inzwischen sehr auf Studenten ausgerichtet ist.
Uni
Die Technische Universität Eindhoven zählt zu einer der besten Universitäten Europas. Sämtliche Masterstudiums-Vorlesungen sind auf Englisch gehalten, was eine breite Auswahl ermöglicht. Das Masterstudien-Programm mit Computersecurity gehört zu einem eigenen Institut – dem Kerkhoffs-Studienprogramm. Dies ist einerseits ein Vorteil, da hier 3 Standorte (Twente, Eindhoven und Nijmegen) ihre Vorlesungen aufteilen und somit nur spezialisierte Vorlesungen von hoher Qualität geben. Nachteil ist jedoch, dass man sehr viel reisen muss, wenn man wirklich ausgewählte Vorlesungen möchte. Wir haben uns trotz eigenem KFZ für Vorlesungen vorwiegen in Eindhoven und Nijmegen entschieden, da uns ansonsten keiner die Reisekosten ersetzten würde.
Die besuchten Kurse waren „Coding and Crypto“ (6 ECTS), „Cryptography 1“ (6 ECTS), „Distributed Trust Management“ (6 ECTS) and „Security in Organizations“ (6 ECTS). Wobei nur die ersten 3 Vorlesungen in Eindhoven waren.
Der Arbeitsaufwand für die Vorlesungen und Klausuren war sehr hoch und teilweise mit wöchtentlichen Assignents von nicht geringem Aufwand verbunden. Der Campus an sich ist sehr groß und es ist sehr zu empfehlen, vorweg sich den Lageplan der Uni anzuschauen. Leider haben wir im Verhältnis zu anderen Ersamus-Studenten relativ wenig Informationen vorweg erhalten.
Studentenleben
Das Studentenleben war sehr Durchwachsen. Viele Exchange-Students in unserem Departement waren Studenten im BAK-Studium, weshalb wir so gut wie keinen davon in den Vorlesungen wiedergefunden haben. Die meisten davon waren Spanische Austauschstudenten, welche sehr geringes Interesse an Kontakten zu Anderen hatten. Durch die Mitbewohner im Haus war jedoch immer irgendetwas los. Möchte man Fortgehen bietet Eindhoven einen Straßenzug („Stratumseind“) nur mit Lokalen wo
jeden Abend etwas los ist.
Ausflüge
Eindhoven liegt relativ nahe zu Deutschland und Belgien weshalb es sich sehr gut für Ausflüge in die Umgebung anbietet. Somit war es fast selbstverständlich, dass wir (oftmals mit den anderen Exchange-Studentinnen aus unserem Haus) Tagesausflüge mit dem Auto zu interessanten Plätzen wie Zeeland, Amsterdam, Maastricht, Brüssel, Den Haag, Rotterdam usw. unternahmen.
------
Und hier mal die persoenliche Version:
Studentenleben kann man hier als Exchange-Student im IT departement fast vergessen. Also im Zusammenhang mit anderen Exchange-Studenten. Gibt zwar ein International Students Network aber der abonierte Newsletter taeglich liefert nur zig mails mit dem Inhalt "suche" oder "biete" aber wirkliche Veranstaltungen gibts keine. Wenn einmal ein Fest sein sollte fuer "alle" Exchange Studenten der Uni ist der EInlass limitiert, dass dann wieder nur sehr ausgewaehlt reingelassen werden. Meistens findet man Exchange Studenten nur durch Zufall und daher auch nur sporadisch. Da der Lernaufwand sehr sehr hoch is... und das obwohl wir nur die benoetigten 18 ECTS punkte zzgl. PRO3 und Masterarbeit von Hagenberg haben... Die angeblich so tollen Erasmus-Parties oder Veranstaltungen sind anscheinend (bisher) noch an uns vorbei gegangen.... Oder gibt es die ueberhaupt?
Beim Zeitaufwand fuer Studium bleibt allerdings auch nicht staendig Zeit fuer Freizeit... Rechnet man den normalen Tagesaufwand von Schlafen, Essen, Einkaufen (ein-/maximal 2 mal die Woche) und ev. einem Ausflug je Woche zzgl. Aufwand fuer PRO3 und Essays/Hausuebungen fuer die TU/E hier bleibt nimmer viel Tag uebrig... Leider...
Fortgehen is hier ein Erlebnis. Die Niederlaender verbringe viel Zeit mit ihren Studetenverbindungen weshalb sie in der Stadt eher nur in geschlossenen Gruppen auftreten. Generell ist es beim Fortgehen in der Stadt eher schwer Leute kennen zu lernen, da meistens Gruppen unterwegs sind, ohne Interesse auf neue Bekanntschaften bzw. diese Gruppen bleiben bei ihren Themen und wenn man nicht gerade Architekt oder Biologe ist, ist es schwer teilweise mitzureden :)
Ausfluege haben wir wirklich schon viele gemacht, allerdings nur immer auf eigen-initiative... Was natuerlich auch nicht das Ziel sein kann wenn man von einem "Internationalen Austausch" redet....
und nun das persoenliche Feedback zur Uni:
Erst mal das Fahren! Keiner ersetzt uns die Fahrtkosten und gerade mit dem Fahren nach Nijmegen sind das im Monat doch noch mal 70 Euro die benoetigt werden nur um in die Unis zu kommen.... Wenn man sich nicht gerade auf Crypto spezialisiert hat man jedoch keien andere Moeglichkeit auf Vorlesungen in Eindhoven passend zu unserem Schwerpunkt in Hagenberg. Da bleibt nur fahren, wobei Nijmegen eh schon die "naehergelegene" Uni ist, weil Twente noch weiter weg ist... Schwachpunkt an dem Kerkhoffs Institut.
Vom Inhalt der Vorlesungen ist es auch nicht gerade das erwartete... Mal schaun ob sich noch was aendert nur is das Problem, dass teilweise der Inhalt sehr kompliziert erklaert wird und daher viel Zeit zum Nacharbeiten benoetigt wird....
Das Wohnen
Das positivste is eigentlich, dass die Niederlaender an sich echt angenehme Zeitgenossen sind. Hier im Haus nerven nur etwas die weiblichen Mitbewohnerinnern (nicht aus Oesterreich) mit ihrem dauernden gejammere, wie scheisse nicht alles hier ist und wie sie alles hier angeht und wie sehr sie sich freuen, wenn sie wieder zu hause sind... Auf dauer echt anstregend!
Beim Wohnen sind 8 Leute in einem Haus echt verdammt viel. Allgemein war es jedoch nicht soo sonderlich schlimm wenn man vom weiblichen gejammere und dem fehlenden Putzfimmel der Herren mal absieht. Die Herren waren jedoch leicht in den Griff zu bekommen, man musste einfach zwischendurch mal einen "Schrei" loslassen und schon haben sie eigentlich alles gemacht (ev. stehen sie ja drauf?).... Ging eigentlich... Und achja, der fehlende Gemeinschaftsraum war echt scheisse... aber man gewoehnt sich an alles... Rueckblickend auf die letzten Monate haben eigentlich generell eh nur die 2 andern Maedls im Haus "Probleme" gemacht...
Fazit: Ich wuerd EIndhoven nur mehr empfehlen, wenn sich wer wirklich fuer Crypto Vorlesungen interessiert und/oder keine Probleme mit viel Reisen und sehr hohen Reisekosten hat!
Hier mal die offizielle Version fuer den Erasmus-Erfahrungsbericht:
Die Niederlande
Die Niederlande an sich sind ein relativ kleines Land, unterhalb des Meeresspiegels, was man vor allem anhand der fehlenden Berge und des Wetters merkt. Die wesentlichen Merkmale, woran man merkt dass man in den Niederlanden ist, ist die Anhäufung an Windmühlen, weite Sichten, viele Kühe und „Trempel“ (in Österreich bekannt als Bodenwelle) an die man sich als Autofahrer sehr schnell gewöhnt.
Wetter
Das Wetter ist ähnlich zu Österreich. Oftmals merkt man den Wind woran man sich schnell gewöhnt. Gegen aller Behauptungen hatten wir sogar das „Glück“ Schnee zu erleben, auch wenn dieser nicht lange liegen geblieben ist.
Gepflogenheiten und Einwohner
Die Einwohner der Niederlande sind sehr offen und freundlich. Manchmal, wenn man sich auf Deutsch unterhält, sollte man jedoch einfließen lassen, dass man nicht Deutscher sondern Österreicher ist, da noch sehr viele Vorurteile gegenüber Deutsche existieren. Sobald dies jedoch geklärt ist, sind die Leute wieder offener. An manche Gepflogenheiten muss man sich jedoch erst gewöhnen, wie zum Beispiel die öffentlichen Toiletten mitten in der Stadt, die Offenheit wie manche Themen angesprochen werden und
ähnliches.
Sprache
Die Sprache ist für eine deutschsprachiger Person relativ leicht zu verstehen, auch wenn manche Laute sehr an eine Heiserkeit erinnern. Durch unsere niederländischen Mitbewohner war es sogar möglich, etwas „aus der Praxis“ zu lernen. Allgemein sprechen die meisten Niederländer sehr gut Englisch, weshalb Englisch die beste Sprachwahl ist. Oftmals ist es sogar möglich, sich auf Deutsch zu verständigen.
Fortbewegung
Die von uns gewählte Form der Fortbewegung war das Auto, da wir relativ viele Dinge selber Mitbringen mussten, weshalb eine Anreise per Zug oder Flugzeug nicht möglich war. Innerhalb der Städte ist das Fahrrad zu empfehlen. Bei Fahrrädern ist es jedoch so, dass die meisten Fahrräder etwas älter sind, da dann die Diebstahlgefahr geringer ist. Günstige Fahrräder erhält man zum Beispiel Nachts am Bahnhof. Zwischen den Städten existiert ein gutes Bahnnetz.
Autofahren in den Niederlanden
Die Benzinpreise in den Niederlanden entsprechen etwa dem Niveau in Österreich. Das Parken ist etwas teurer, wobei man am Uni-Gelände eine gratis Parkkarte anfordern kann. Die Niederländer an sich sind sehr angenehme Fahrer, wobei man Geduld mitbringen sollte. Auf der Autobahn erkennt man sehr schön anhand des Fahrtempos, welcher Nationalität ein Fahrer angehört, da vorwiegend Belgier und Deutsche die erlaubt Höchstgewschindigkeit überschreiten. Wichtig ist auch, dass Ampel teilweise wie „Lichtdekorationen“ wirken und von vielen Autofahrern ignoriert werden. Innerhalb von Städten ist es gewöhnungsbedürftig, auf all die Fahrradfahrer (die sich auch nur sehr selten an Verkehrsregeln halten) Rücksicht zu nehmen. Falls man Rücksicht auf seine Reifen nehmen möchte, sollte man beim Einparken vorsichtig sein (Niederländer parken häufig halb am Randstein oder mit eingeklemmten Reifen) und manche Straßen (vor allem im Baustellenbereich) meiden, da diese teilweise genau der Autobreite entsprechen.
Die bereits erwähnten Trempel sollte man genauso beachten, weshalb keine Tiefergelegten Fahrzeuge in den Niederlanden empfohlen sind.
Lebenserhaltung
Die Lebenserhaltungskosten sind geringer als in Österreich. Am besten sucht man sich den nächstegelegenen „Albert Heijn“ Supermarkt. Durch die vielen Sonderaktionen, sollte man sich von Anfang an um eine „Bonuscard“ umschauen, da sich diese Aktionen meistens auszahlen.
Wohnen bzw. Unterbringung
Die Unterbringung wurde über die Uni und die Vermittlungsagentur „Vestide“ vermittelt. Da die Niederlande über eine hohe Einwohnerdichte auf engem Raum verfügen, sind die Mietpreise eher hoch. Wir haben für 15m2 in einem Hause fast 400 Euro gezahlt, wobei wir mit dieser Unterbringung Glück hatten. Das Haus teilten wir uns zu 8: 2 männliche BAK-Studenten aus den Niederlanden, 1 männlichen niederländischen Masterstudenten und einem männlichen niederländischen FH Studenten. Ausser uns waren weiters noch 2 Exchange-Studentinnen im Haus, eine aus Belgien und eine aus Lettland. Die Küche des Hauses war extrem klein und leider fehlte ein allgemeiner Aufenthaltsraum, aber solange die Temperaturen es zu ließen, war ein gemütliches Zusammensitzen im Garten möglich. Das Haus war in einer eher ruhigeren Wohnsiedlung mit Gratisparkplätzen, in Stadionnähe, jedoch war man zu Fuß innerhalb von 10 Minuten direkt im Zentrum. Im Vergleich zu anderen Ausstauschstudenten war dieses Haus richtig luxuriös, da wir
sogar über eine Waschmaschine inkl. Trockner sowie einen Geschirrspüler verfügten. Generell ist es so, dass man als Frau leichter einen Platz in einer WG bekommt als ein Mann. Der Nationalitäten-Mix garantierte, dass es immer etwas neues zu Erfahren gibt und auch von den Sprachen her viel mischt. Einzig „ungewöhnliches“ ist, dass man mit 23 Jahren als Masterstudent in den NL schon richtig alt ist.
Eindhoven
Eindhoven ist eine alte Stadt und bietet wenige touristische Attraktionen. Man merkt sehr schnell, dass die Stadt inzwischen sehr auf Studenten ausgerichtet ist.
Uni
Die Technische Universität Eindhoven zählt zu einer der besten Universitäten Europas. Sämtliche Masterstudiums-Vorlesungen sind auf Englisch gehalten, was eine breite Auswahl ermöglicht. Das Masterstudien-Programm mit Computersecurity gehört zu einem eigenen Institut – dem Kerkhoffs-Studienprogramm. Dies ist einerseits ein Vorteil, da hier 3 Standorte (Twente, Eindhoven und Nijmegen) ihre Vorlesungen aufteilen und somit nur spezialisierte Vorlesungen von hoher Qualität geben. Nachteil ist jedoch, dass man sehr viel reisen muss, wenn man wirklich ausgewählte Vorlesungen möchte. Wir haben uns trotz eigenem KFZ für Vorlesungen vorwiegen in Eindhoven und Nijmegen entschieden, da uns ansonsten keiner die Reisekosten ersetzten würde.
Die besuchten Kurse waren „Coding and Crypto“ (6 ECTS), „Cryptography 1“ (6 ECTS), „Distributed Trust Management“ (6 ECTS) and „Security in Organizations“ (6 ECTS). Wobei nur die ersten 3 Vorlesungen in Eindhoven waren.
Der Arbeitsaufwand für die Vorlesungen und Klausuren war sehr hoch und teilweise mit wöchtentlichen Assignents von nicht geringem Aufwand verbunden. Der Campus an sich ist sehr groß und es ist sehr zu empfehlen, vorweg sich den Lageplan der Uni anzuschauen. Leider haben wir im Verhältnis zu anderen Ersamus-Studenten relativ wenig Informationen vorweg erhalten.
Studentenleben
Das Studentenleben war sehr Durchwachsen. Viele Exchange-Students in unserem Departement waren Studenten im BAK-Studium, weshalb wir so gut wie keinen davon in den Vorlesungen wiedergefunden haben. Die meisten davon waren Spanische Austauschstudenten, welche sehr geringes Interesse an Kontakten zu Anderen hatten. Durch die Mitbewohner im Haus war jedoch immer irgendetwas los. Möchte man Fortgehen bietet Eindhoven einen Straßenzug („Stratumseind“) nur mit Lokalen wo
jeden Abend etwas los ist.
Ausflüge
Eindhoven liegt relativ nahe zu Deutschland und Belgien weshalb es sich sehr gut für Ausflüge in die Umgebung anbietet. Somit war es fast selbstverständlich, dass wir (oftmals mit den anderen Exchange-Studentinnen aus unserem Haus) Tagesausflüge mit dem Auto zu interessanten Plätzen wie Zeeland, Amsterdam, Maastricht, Brüssel, Den Haag, Rotterdam usw. unternahmen.
------
Und hier mal die persoenliche Version:
Studentenleben kann man hier als Exchange-Student im IT departement fast vergessen. Also im Zusammenhang mit anderen Exchange-Studenten. Gibt zwar ein International Students Network aber der abonierte Newsletter taeglich liefert nur zig mails mit dem Inhalt "suche" oder "biete" aber wirkliche Veranstaltungen gibts keine. Wenn einmal ein Fest sein sollte fuer "alle" Exchange Studenten der Uni ist der EInlass limitiert, dass dann wieder nur sehr ausgewaehlt reingelassen werden. Meistens findet man Exchange Studenten nur durch Zufall und daher auch nur sporadisch. Da der Lernaufwand sehr sehr hoch is... und das obwohl wir nur die benoetigten 18 ECTS punkte zzgl. PRO3 und Masterarbeit von Hagenberg haben... Die angeblich so tollen Erasmus-Parties oder Veranstaltungen sind anscheinend (bisher) noch an uns vorbei gegangen.... Oder gibt es die ueberhaupt?
Beim Zeitaufwand fuer Studium bleibt allerdings auch nicht staendig Zeit fuer Freizeit... Rechnet man den normalen Tagesaufwand von Schlafen, Essen, Einkaufen (ein-/maximal 2 mal die Woche) und ev. einem Ausflug je Woche zzgl. Aufwand fuer PRO3 und Essays/Hausuebungen fuer die TU/E hier bleibt nimmer viel Tag uebrig... Leider...
Fortgehen is hier ein Erlebnis. Die Niederlaender verbringe viel Zeit mit ihren Studetenverbindungen weshalb sie in der Stadt eher nur in geschlossenen Gruppen auftreten. Generell ist es beim Fortgehen in der Stadt eher schwer Leute kennen zu lernen, da meistens Gruppen unterwegs sind, ohne Interesse auf neue Bekanntschaften bzw. diese Gruppen bleiben bei ihren Themen und wenn man nicht gerade Architekt oder Biologe ist, ist es schwer teilweise mitzureden :)
Ausfluege haben wir wirklich schon viele gemacht, allerdings nur immer auf eigen-initiative... Was natuerlich auch nicht das Ziel sein kann wenn man von einem "Internationalen Austausch" redet....
und nun das persoenliche Feedback zur Uni:
Erst mal das Fahren! Keiner ersetzt uns die Fahrtkosten und gerade mit dem Fahren nach Nijmegen sind das im Monat doch noch mal 70 Euro die benoetigt werden nur um in die Unis zu kommen.... Wenn man sich nicht gerade auf Crypto spezialisiert hat man jedoch keien andere Moeglichkeit auf Vorlesungen in Eindhoven passend zu unserem Schwerpunkt in Hagenberg. Da bleibt nur fahren, wobei Nijmegen eh schon die "naehergelegene" Uni ist, weil Twente noch weiter weg ist... Schwachpunkt an dem Kerkhoffs Institut.
Vom Inhalt der Vorlesungen ist es auch nicht gerade das erwartete... Mal schaun ob sich noch was aendert nur is das Problem, dass teilweise der Inhalt sehr kompliziert erklaert wird und daher viel Zeit zum Nacharbeiten benoetigt wird....
Das Wohnen
Das positivste is eigentlich, dass die Niederlaender an sich echt angenehme Zeitgenossen sind. Hier im Haus nerven nur etwas die weiblichen Mitbewohnerinnern (nicht aus Oesterreich) mit ihrem dauernden gejammere, wie scheisse nicht alles hier ist und wie sie alles hier angeht und wie sehr sie sich freuen, wenn sie wieder zu hause sind... Auf dauer echt anstregend!
Beim Wohnen sind 8 Leute in einem Haus echt verdammt viel. Allgemein war es jedoch nicht soo sonderlich schlimm wenn man vom weiblichen gejammere und dem fehlenden Putzfimmel der Herren mal absieht. Die Herren waren jedoch leicht in den Griff zu bekommen, man musste einfach zwischendurch mal einen "Schrei" loslassen und schon haben sie eigentlich alles gemacht (ev. stehen sie ja drauf?).... Ging eigentlich... Und achja, der fehlende Gemeinschaftsraum war echt scheisse... aber man gewoehnt sich an alles... Rueckblickend auf die letzten Monate haben eigentlich generell eh nur die 2 andern Maedls im Haus "Probleme" gemacht...
Fazit: Ich wuerd EIndhoven nur mehr empfehlen, wenn sich wer wirklich fuer Crypto Vorlesungen interessiert und/oder keine Probleme mit viel Reisen und sehr hohen Reisekosten hat!
Samstag, 22. November 2008
Schneeee
Man glaubt es kaum, aber sogar hier in NL schneit es :) Haben heut den ersten Schnee, obwohls die ganze Nacht geschneit hat zwar nur wenig der auch relativ schnell wieder weggeht, aber nach dem Sturm gestern, echt super :)
Einziges ungutes, es reicht nicht mal fuer einen Schneemann bzw. einen Schnee-Engel, den mein Mitbewohner machen will/wollte :)
Einziges ungutes, es reicht nicht mal fuer einen Schneemann bzw. einen Schnee-Engel, den mein Mitbewohner machen will/wollte :)
Mittwoch, 12. November 2008
Hanf-Plantage
Fast vergessen:
Gestern war extrem viel Polizei in der Strasse... Irgendwann sind meine Mitbewohner dann zu mir gekommen, ob ich "Dutch culture" sehen will.... Paar Haeuser weiter bei uns in der Strasse habens kleine Hanf-Plantage ausgehoben :) war echt interessant... die Polizei und "Drogen-Polizei" (oder wie die auch heissen) waren extrem lang beschaeftigt mit dem Haus... Sowas muss man erlebt/gesehen haben...
Gestern war extrem viel Polizei in der Strasse... Irgendwann sind meine Mitbewohner dann zu mir gekommen, ob ich "Dutch culture" sehen will.... Paar Haeuser weiter bei uns in der Strasse habens kleine Hanf-Plantage ausgehoben :) war echt interessant... die Polizei und "Drogen-Polizei" (oder wie die auch heissen) waren extrem lang beschaeftigt mit dem Haus... Sowas muss man erlebt/gesehen haben...
Viel los - 1. Klausur & Palais Het Loo
Lange nix mehr von mir hoeren lassen, war doch einiges los in den letzten Tagen. Samstags gabs einen Ausflug nach Apeldoorn zum Palais Het Loo, einem ehemaligen Jagdschloss der Oranjes was man sich nun anschauen kann... Das Schloss an sich war nicht gerade weltbewegend finde ich zumindest - ich wuerde hier nicht wohnen wollen :) - aber die Parkanlage... Echt einmalig. Tolle Gartenanlage und allem... Durch die Herbststimmung mit Sonnenschein, klarer Luft und den "bunten" Baeumen war es einmaliges Erlebnis... Einmalig! Fotos sind bald wieder hier zu finden....
Am Montag hatte ich dann meine erste Klausur in "Security in Organizations"... Haette ich nichts gelernt, haette ich durch mein Wissen aus der HAK und mein Vorwissen von Hgb. die Klausur genauso (nicht) geschafft... Die ersten haben bei der Klausur nach 15 Minuten aufgegeben. Bin mal gespannt wie sich's bei mir ausgeht... Dafuer durften wir uns am Ende eine Kopie der (unausgefuellten) Klausur mitnehmen, damit wir zur Endklausur dann lernen koennen... Dafuer hab ich so bei der Klausur einen Haufen Leute gesehen, die zwar fuer den Kurs eingetragen sind, aber nie da waren :)... War ausserhalb der Klausur richtig amuesant.
Am Montag hatte ich dann meine erste Klausur in "Security in Organizations"... Haette ich nichts gelernt, haette ich durch mein Wissen aus der HAK und mein Vorwissen von Hgb. die Klausur genauso (nicht) geschafft... Die ersten haben bei der Klausur nach 15 Minuten aufgegeben. Bin mal gespannt wie sich's bei mir ausgeht... Dafuer durften wir uns am Ende eine Kopie der (unausgefuellten) Klausur mitnehmen, damit wir zur Endklausur dann lernen koennen... Dafuer hab ich so bei der Klausur einen Haufen Leute gesehen, die zwar fuer den Kurs eingetragen sind, aber nie da waren :)... War ausserhalb der Klausur richtig amuesant.
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Neeltje Jans
Gestern war das Wetter zu schoen um zu Hause im Haus sitzen zu bleiben und daher gings fuer mich alleine noch mal nach Zeeland um dort den Deltawerke (Themenpark) Neeltje Jans zu besuchen. Dieser ist eine Mischung aus Kinder-Themen-Park und den Deltawerken. Diese Werke dienen dem Hochwasserschutz von Zeeland bzw. der Niederlande und stellen sich gegen die Nordsee. Beeindruckender Bau - denn bei der Anfahrt muss man erst einmal auf einer Strasse ueber diesen Damm fahren. Ist schon geiles Gefuehl wenn beim Fahren Rechts und Links nur Wasser is :) Der Tag im Park war meiner Meinung zu kurs, und (vor allem) viel zu kalt. Aber tja, nachdem die meisten Attraktionen am 2. Nov. schliessen fuer den Winter waren ja nimmer so viele zeitlichen Moeglichkeiten. Und als Abschluss noch ein paar Stimmungsfotos (meine Favoriten!)




Weiter Fotos wie immer hier.
Weiter Fotos wie immer hier.
Dienstag, 28. Oktober 2008
Wozu Maenner...
... wenn zwei Hgb.erinnen da wohnen :) Nachdem wir ja schon erfolgreich unsere Waschmaschine funktionstuechtig gemacht haben, war gestern der Heizkoerper in der Kueche dran - den ein Mitbewohner vorher so liebevoll etwas "heiz und regulierunfaehig" gemacht hat... Ja... wir haben zwar eine Anleitung aus dem Internet gebraucht (wir sind ja Frauen, da is das Lesen von Anleitungen erlaubt :) ) aber danach hat alles wieder super funktioert...
Die Heizregelung haben wir auch schon intus - obwohl jede Erklaerung auf NL is... Also hier lernt man echt was fuers Leben - bei so wenig Vorlesungen vermutlich eh besser ;)
Die Heizregelung haben wir auch schon intus - obwohl jede Erklaerung auf NL is... Also hier lernt man echt was fuers Leben - bei so wenig Vorlesungen vermutlich eh besser ;)
Sonntag, 26. Oktober 2008
Strand Strand Strand
So, gestern war mal wieder Ausflugstag und diesmal ging es nach Zeeland, um die andere Seite der Niederlande zu sehen: weite Duenen und langer Sandstrand. Schon allein die Anfahrt war lustig... du duchquerst diverse Staedte (so richtig mit Betonbauten), faehrst dann uebers Land (mit so richtigen laendlichen Bauten, Bauernhoefen, etc.) und ploetzlich sind nur mehr Deutsche um dich auf der Strasse und du weisst, du naeherst dich dem Strand :) Dann zu Fuss durchs Naturschutzgebiet mit den Duenen und schon sieht man das Meer... Es war wunderbar!
Bei der Rueckfahrt war dann eine kleine Rundfahrt mit dem Auto durch dieses Gebiet der Niederlande geplant, mit Zwischenstopp bei einem Stauchwerk... Geil zum fahren, wenn man direkt am Deich/Damm faehrt, rechts und links neben der Strasse nur Wasser :) Muss man mal erlebt haben! War mein absoluter Lieblingsteil der Niederlande bisher!!!
Fotos natuerlich wie immer hier
Bei der Rueckfahrt war dann eine kleine Rundfahrt mit dem Auto durch dieses Gebiet der Niederlande geplant, mit Zwischenstopp bei einem Stauchwerk... Geil zum fahren, wenn man direkt am Deich/Damm faehrt, rechts und links neben der Strasse nur Wasser :) Muss man mal erlebt haben! War mein absoluter Lieblingsteil der Niederlande bisher!!!
Fotos natuerlich wie immer hier
Dienstag, 21. Oktober 2008
Nachtrag zum Trip nach Hgb. - Toast a la Andi
Kreativ sind die Studenten nicht nur in Eindhoven, deshalb auch hier eine Wuerdigung dieser Kochkuenste...
Toaster kaputt und trotzdem gusto auf Toast? Kein Problem... Man nehme:

Toaster kaputt und trotzdem gusto auf Toast? Kein Problem... Man nehme:

4 Scheiben
Toastbrot
Schinken
Kaese
1 grosse Pfanne
2 Glaeser
1 Herdplatten (abhaengig von der Pfannengroesse!)
1 gutgelaunten und hungrigen HSSE'ler
Das ganze schmeckt dann echt "super lekker" und schaut wie folgt aus:
Niederlaendisch ist doch etwas komisch....
Gestern im Supermarkt kam mal ein kleiner Schock, wenn man nur schnell ueber Werbeplakate drueber liest....

Eltern diskutierten mit Kindern davor... Nachdem sich der erste Schock gelegt hatte kam raus, diese Werbung laedt zur Sammelaktion ein, um am Ende Supermarkt-Sammel-Punkte gegen Dornroeschen und Prinz (und andere Disney) Figuren zu tauschen... Also wieder neue NL Woerter gelernt....

Eltern diskutierten mit Kindern davor... Nachdem sich der erste Schock gelegt hatte kam raus, diese Werbung laedt zur Sammelaktion ein, um am Ende Supermarkt-Sammel-Punkte gegen Dornroeschen und Prinz (und andere Disney) Figuren zu tauschen... Also wieder neue NL Woerter gelernt....
Montag, 20. Oktober 2008
Nix neues? Doch... eine geile Waschmaschine :)
Letzte Woche haben Sabine und ich uns den Luxus geleistet, und unsere Waschmaschine mal gereinigt. Mit dem Ergebnis, dass die Waschmaschine wieder super ging. Allerdings waren die Rohre dahinter etwas ueberlastet :) Resultat daraus: Sabine hatte Wasser in ihrem Zimmer und die Rohre hinter der Maschine sind zu einem netten Springbrunnen umfunktioniert worden :)
Leider sitzen wir jetzt seit ueber einer Woche ohne Waschmaschine da, was bei 8 Leuten (wovon 6 selber Waesche waschen muessen und nicht so gluecklich sind alles zu Mami bringen zu koennen) lang is.
Schlau wie ich bin dachte ich umgehst du das ganze, bin zu Roland nach Aachen um dort Waesche zu waschen. War ganz witzig, aber teures Waesche waschen :) Bin dafuer mal gespannt, wie lang's dauert, bis unsere wieder geht. Langsam bekommen die anderen auch Stress mit ihrer Waesche, und immer nach Aachen deswegen fahren ist auch anstrengend!
In Sachen Uni gehts jetzt langsam los. Bisher waren ja "nur" Hausuebungen zu machen (ich glaub, ich hab in meinem ganzen Leben noch nie so viele Beweise fuer irgendwelche (sinnvollen?) kryptographischen Probleme geben muessen), jetzt gehts aber los mit Papers zum Einreichen. Meine erste Klausur hab ich in 2 Wochen. Ausserdem gehts jetzt wirklich mit Masterarbeit bzw. Projekt los... Wird sicherlich noch lustig!
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Kochen a la Hagenberger in Eindhoven
Bevor ich vergess, muss ich mal anmerken wie wir hier kochen:
Wir haben zwar eine recht gut ausgestattete Kueche (Kuehlschrank, Gefrierschrank, Gasherd mit 4 unterschiedlichen Platten, Sandwichmaker, Toaste, Plattengriller, Mikrowellen-Ofen-Kombigeraet...) aber doch fehlen die Kleinigkeiten :) Auf die ersten Dinge bin ich drauf gekommen, als ich Sachertorte backen wollte... Die Erwartungen waren hoch bei meinen Mitbewohnern, schliesslich bin ich ja aus Oesterreich und muesse es koennen... Mein Rezept war dann (in Ermangelung vorhandener Messgeraete) wie folgt:
Sachertorte a la Eindhoven :)
(1 (Bier)Glas = 0,22 l -- Siehe links wegen der Einheit)

1 knappes Glas Mehl
1 halbes Glas Zucker
1 Packerl Vanillezuckerl
7 Eidotter (mussten verbraucht werden)
2 x 100g Ritter Sport Vollmilch Schoki
1 Prise Hagel Slag (wegen dem Spass)
5 Eiweiss (haendisch aufgeschlagen!)
geschaetzte 200g Butter (angefangenes 250g Butter Packerl abschaetzen :))
alles schoen brav haendisch vermischen!!! In Ofen fuer ca. 40 Minuten (Ofen vorheizen, 180 Grad). Danach Testen - Wieder in Ofen fuer 20 Minuten. Herausnehmen, testen, wieder rein :) nach geschaetzten 80 Minuten Backzeit is der Kuchen fertig und fast perfekt. Dann im groessten Chaos in der Kueche (waehrend der Kuchen im Ofen ist haben natuerlich die Herren der Schoepfung bereits angefangen zu kochen!) versuchen (fertige) Schokoglasur zu schmelzen. Diese schoen brav vor den anderen Verteidigen! Unter den strengen Augen 2er Maenner und 2 Frauen Marmelade auf den Kuchen klatschen... Danach der netten Mitbewohnerin zusehen, wie sie liebevoll die Schoki-Glasur drauf verteilt. Den Kuchen dann abwechselnd mit den andern Maedels vor den Herren verteidigen, die versuchen ihre Fingerabdruecke darauf zu verewigen und/oder Teile ihres Abendessens als Deko darauf zu geben....
-----
Self-made Pizza a la Eindhoven
Fertig Teig kaufen. Zeug zum belegen kaufen. Dann drauf kommen, dass die einzige geil grosse Pizzaform nicht in den Ofen passt. Die Kuchenformen (Unterteil der Springformen) als neue Pizzablech missbrauchen. Drauf kommen, dass der Teig dann zu wenig wird. Anschliessend Teig teilen, Ohne Walker oder aehnlichen den Teig mehr oder weniger in Form ziehen. Wenn eine Seite endlich zur Form passt, neu entstanden Loecher im Teig wieder stopfen. Rand wieder richten, Luecken wieder schliessen... dann wieder der Rand... die Luecken ... Dauert ca. 10 minuten :) Belegen. Ofen Vorheizen und natuerlich zur geplanten Backzeit noch mal 10% (Hollaenderanteil?) draufgeben und am Ofen einstellen. War sogar richtig gut!
----
Semmelknoedel a la Eindhoven
Genauso wie in Oesterreich, allerdings kennt keiner hier Knoedelbrot. Somit darf man sich erst mal hinstellen und frisches (!) Weissbrot klein reissen oder schneiden, da Brot zum trocknen in der Kueche sofort im Muell verschwinden wuerde....
und als Highlight am Ende:
Kochen wie Maenner hier in unserem Haus in Eindhoven:

Egal was, alle Lebensmittel frisch "in Time" einkaufen. Wichtig: jedes Essen muss Fleisch enthalten und keinen zu grossen Anteil an "gruenem Zeug" (aka Gemuese :) ). Chips/Taccos o.ae. als Vorspeise fuer einige.
Dann erst mal diskutieren, wer kocht und wie...
Beim Kochen brav alles herrichten (natuerlich alles auf einmal, moeglichst viel dabei schon daneben patzen, wasser verteilen oder aehnliches...
Dann wieder diskutieren, wie man es am Besten macht...
Dann (super lekker) kochen (das muss man ihnen lassen, schaut meist echt super aus und riecht auch so) und dabei moeglichst viel rumsauen ... fuer Lebensmittel am Boden gibts vermutlich extra Punkte...
Nebenbei natuerlich diskutieren wie gekocht wird. Falls andere nebenbei kochen deren Essen natuerlich kommentieren... Besonders wenn andere (weibliche) Personen Gemuese kochen darauf hinweisen, wie ungesund "das gruene Zeug" is und wie super Fleisch is.
Danach alles schnappen (inkl. der groessten verfuegbaren Teller) und zum Essen in ein Zimmer... Das Chaos zurueck lassen und hoffen, dass wer anderer aufraeumt.
Danach Geschirr einfach in die Kueche stellen und wieder hoffen, es raeumt wer auf :)
Also ... Klingt doch nach einer nette Art zu Kochen, oder????
PS: Muss allerdings zur maennlichen Verteidigung hier sagen, dass es nicht immer so (schlimm) ablauft und sogar hin und wieder danach aufgeraeumt und geputzt wird. ist halt nur immer wieder ein Erlebnis dies zu sehen ... Wobei das Essen echt immer echt gut aussieht und riecht. Ev. kann man ja beim Chaos besser kochen? Muss ich mal probieren :)
Wir haben zwar eine recht gut ausgestattete Kueche (Kuehlschrank, Gefrierschrank, Gasherd mit 4 unterschiedlichen Platten, Sandwichmaker, Toaste, Plattengriller, Mikrowellen-Ofen-Kombigeraet...) aber doch fehlen die Kleinigkeiten :) Auf die ersten Dinge bin ich drauf gekommen, als ich Sachertorte backen wollte... Die Erwartungen waren hoch bei meinen Mitbewohnern, schliesslich bin ich ja aus Oesterreich und muesse es koennen... Mein Rezept war dann (in Ermangelung vorhandener Messgeraete) wie folgt:
Sachertorte a la Eindhoven :)
(1 (Bier)Glas = 0,22 l -- Siehe links wegen der Einheit)
1 knappes Glas Mehl
1 halbes Glas Zucker
1 Packerl Vanillezuckerl
7 Eidotter (mussten verbraucht werden)
2 x 100g Ritter Sport Vollmilch Schoki
1 Prise Hagel Slag (wegen dem Spass)
5 Eiweiss (haendisch aufgeschlagen!)
geschaetzte 200g Butter (angefangenes 250g Butter Packerl abschaetzen :))
alles schoen brav haendisch vermischen!!! In Ofen fuer ca. 40 Minuten (Ofen vorheizen, 180 Grad). Danach Testen - Wieder in Ofen fuer 20 Minuten. Herausnehmen, testen, wieder rein :) nach geschaetzten 80 Minuten Backzeit is der Kuchen fertig und fast perfekt. Dann im groessten Chaos in der Kueche (waehrend der Kuchen im Ofen ist haben natuerlich die Herren der Schoepfung bereits angefangen zu kochen!) versuchen (fertige) Schokoglasur zu schmelzen. Diese schoen brav vor den anderen Verteidigen! Unter den strengen Augen 2er Maenner und 2 Frauen Marmelade auf den Kuchen klatschen... Danach der netten Mitbewohnerin zusehen, wie sie liebevoll die Schoki-Glasur drauf verteilt. Den Kuchen dann abwechselnd mit den andern Maedels vor den Herren verteidigen, die versuchen ihre Fingerabdruecke darauf zu verewigen und/oder Teile ihres Abendessens als Deko darauf zu geben....
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Self-made Pizza a la Eindhoven
Fertig Teig kaufen. Zeug zum belegen kaufen. Dann drauf kommen, dass die einzige geil grosse Pizzaform nicht in den Ofen passt. Die Kuchenformen (Unterteil der Springformen) als neue Pizzablech missbrauchen. Drauf kommen, dass der Teig dann zu wenig wird. Anschliessend Teig teilen, Ohne Walker oder aehnlichen den Teig mehr oder weniger in Form ziehen. Wenn eine Seite endlich zur Form passt, neu entstanden Loecher im Teig wieder stopfen. Rand wieder richten, Luecken wieder schliessen... dann wieder der Rand... die Luecken ... Dauert ca. 10 minuten :) Belegen. Ofen Vorheizen und natuerlich zur geplanten Backzeit noch mal 10% (Hollaenderanteil?) draufgeben und am Ofen einstellen. War sogar richtig gut!
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Semmelknoedel a la Eindhoven
Genauso wie in Oesterreich, allerdings kennt keiner hier Knoedelbrot. Somit darf man sich erst mal hinstellen und frisches (!) Weissbrot klein reissen oder schneiden, da Brot zum trocknen in der Kueche sofort im Muell verschwinden wuerde....
und als Highlight am Ende:
Kochen wie Maenner hier in unserem Haus in Eindhoven:
Egal was, alle Lebensmittel frisch "in Time" einkaufen. Wichtig: jedes Essen muss Fleisch enthalten und keinen zu grossen Anteil an "gruenem Zeug" (aka Gemuese :) ). Chips/Taccos o.ae. als Vorspeise fuer einige.
Dann erst mal diskutieren, wer kocht und wie...
Dann wieder diskutieren, wie man es am Besten macht...
Dann (super lekker) kochen (das muss man ihnen lassen, schaut meist echt super aus und riecht auch so) und dabei moeglichst viel rumsauen ... fuer Lebensmittel am Boden gibts vermutlich extra Punkte...
Nebenbei natuerlich diskutieren wie gekocht wird. Falls andere nebenbei kochen deren Essen natuerlich kommentieren... Besonders wenn andere (weibliche) Personen Gemuese kochen darauf hinweisen, wie ungesund "das gruene Zeug" is und wie super Fleisch is.
Danach alles schnappen (inkl. der groessten verfuegbaren Teller) und zum Essen in ein Zimmer... Das Chaos zurueck lassen und hoffen, dass wer anderer aufraeumt.
Danach Geschirr einfach in die Kueche stellen und wieder hoffen, es raeumt wer auf :)
Also ... Klingt doch nach einer nette Art zu Kochen, oder????
PS: Muss allerdings zur maennlichen Verteidigung hier sagen, dass es nicht immer so (schlimm) ablauft und sogar hin und wieder danach aufgeraeumt und geputzt wird. ist halt nur immer wieder ein Erlebnis dies zu sehen ... Wobei das Essen echt immer echt gut aussieht und riecht. Ev. kann man ja beim Chaos besser kochen? Muss ich mal probieren :)
Ein Leben ohne Fahrrad
Endlich ist sie da... meine Park-Authorisation of the TU/e... Ja, ich beweise, man kann auch ohne Fahrrad in Holland ueberleben :) Jetzt wo Parken wirklich sehr sehr guenstig is (keine Parkkosten beim Haus, keine Parkkosten in der Uni etc. :)...) War gar nicht so einfach das Ding zu erhalten, da die guten Security Officers zwar sehr mitteilungsbeduerftig sind, sich jedoch weigerten Englisch mit mir zu sprechen... Somit wurde persoenlicht mit sehr kreativer Zeichensprache kommuniziert und bei Mails musste ich warten, bis ein netter Mitbewohner wiedermal Zeit/Lust hatte mir zu uebersetzen :) Ich glaub ich muss doch die Sprache mal lernen :) Und zwar mehr als nur paar Lebensmittel und Vokabel...
Beim Wandern durch Basement vom Uni-Hauptgebaeude (da unten schauts aus wie in einem schlechten Horrorfilm :) )hab ich dafuer auch gleich das Departement fuer Ausdrucke, etw. Binden lassen, Merchandising gefunden... Also in Sachen "Uni-Werbeartikel" kann sich Hagenberg hier echt noch was abschauen :) Auswahl an Pullis, Taschen, Kappen, Stiften, etc. ist echt nicht schlecht... Hab mir natuerlich gleich einen Pulli mit Uni drauf kaufen muessen - jetzt kann ich wie in einem billigen amerikanischen Teeny-Film mit Uni-Pulli rum-posen :)

Dafuer war einkaufen ein Erlebnis. Ich weiss ja nicht, nach was die Groessen der Klamotten in der Uni gemessen werden, aber is lustig. Der S Pullover is gleich gross wie der L Pullover. In den XXL Pullover passen sicherlich 10 Leute rein. Den M-Pullover koennt ich dafuer als knielanges Kleid anziehen :) Die Dame vor mir und ich, wir hatten echt Spass beim Zeug aussuchen... und dann vor allem auch ein highlight, ein Baby-blau-tuerkises Shirt wo drauf steht "Male student at the Technical University of Eindhoven"... Auch nicht unkreativ :) Leider war nix in Purple/Lila dabei :( (ok, dies war jetzt 'ne Insider-Anspielung ...)
Beim Wandern durch Basement vom Uni-Hauptgebaeude (da unten schauts aus wie in einem schlechten Horrorfilm :) )hab ich dafuer auch gleich das Departement fuer Ausdrucke, etw. Binden lassen, Merchandising gefunden... Also in Sachen "Uni-Werbeartikel" kann sich Hagenberg hier echt noch was abschauen :) Auswahl an Pullis, Taschen, Kappen, Stiften, etc. ist echt nicht schlecht... Hab mir natuerlich gleich einen Pulli mit Uni drauf kaufen muessen - jetzt kann ich wie in einem billigen amerikanischen Teeny-Film mit Uni-Pulli rum-posen :)
Dafuer war einkaufen ein Erlebnis. Ich weiss ja nicht, nach was die Groessen der Klamotten in der Uni gemessen werden, aber is lustig. Der S Pullover is gleich gross wie der L Pullover. In den XXL Pullover passen sicherlich 10 Leute rein. Den M-Pullover koennt ich dafuer als knielanges Kleid anziehen :) Die Dame vor mir und ich, wir hatten echt Spass beim Zeug aussuchen... und dann vor allem auch ein highlight, ein Baby-blau-tuerkises Shirt wo drauf steht "Male student at the Technical University of Eindhoven"... Auch nicht unkreativ :) Leider war nix in Purple/Lila dabei :( (ok, dies war jetzt 'ne Insider-Anspielung ...)
Dienstag, 14. Oktober 2008
Herbst = Erkaeltungszeit?
"Endlich" hats mich auch erwischt... Unser Haus is ein Erlebnis, weil staendig wer krank ist momentan. Ruhe hat man nicht wirklich, weil jeder mal Hustet :) Klingt ganz kreativ, aber was solls... sind ja selber schuld :) dafuer sind wir alle wieder gesund zum Weihnachten feiern, oder? Hoffen wir's mal...
Sonntag, 12. Oktober 2008
Aenderung im Link zu den Fotos
Dank diverser Spielereien wieder eine kleine Aenderung im Link zu den Fotos. Hier ist der neue Link.
Samstag, 11. Oktober 2008
back2Eindhoven
und auch wieder retour in Eindhoven :) Und was hat man von einem Ausflug nach .at? Eine nette Erkaeltung, aber das wars auch schon! Dafuer kenn ich jetzt so Orte wie Nuerburgring, Hockenheimring, Worms, Mutterstadt, und mein neuer Favorit in Deutschland: Kruft! :) (Am Web nach Eindhoven von Linz weg faehrt man also ueber Ort, Berg, Feucht, Kruft, uvm :) )
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Ausflug in die Heimat
Tja, wenn die Sehnsucht zu gross wird gibts an Ausflug in die Heimat... Neben paar "studiumsbezogenen" Dingen war natuerlich auch wieder ein Freunde treffen noetig. Also in Hagenberg aendern sich manche Dinge echt nicht... Nur Handyempfang wird glaub ich immer schlimmer :) ... Partyfotos oder aehnliches kann ich an der Stelle leider nicht posten, weil HSSE wohl doch nicht so fotogen ist :)
Sonntag, 5. Oktober 2008
Plan Eindhoven
Damit man sich auch mal in Eindhoven bisschen zurecht findet, hier ein Plan der Stadt mit den wichtigsten Punkten makiert :)
Samstag, 4. Oktober 2008
House of Bols und Atomium
Gestern gings mit Roland und Sabine ein (letztes?) Mal nach Amsterdam... House of Bols ist echt geil! Erst gibts eine Fuehrung durch die Enstehung des suessen Saftes, dann Geschmacksproben zum erraten, was es ist (und erschmecken der Unterschiede). Dann 'ne ganze Reihe von Geruchsproben, der einzelnen Likoere. Zu guter Letzt gibts noch paar Infos zu Genever und als Abschlussgeschenk einen Cocktail. Die Bar ist echt der Hammer dort! Die Cocktails super und vor allem das anschliessende Probieren der einzelnen Likoere! (Achja, die Bar im "Museum" ist die einzige weltweit, welche ALLE Arten von Bols besitzt!) Echt super! Jederzeit gerne wieder, wobei ich das ganze eher nicht auf nuechternen Magen machen wuerde :) (jetzt weiss ich auch, warum das Museum erst um 1200 Uhr aufmacht!)
Sabine war glaub ich in irgendeinen Museum und damit wir uns die Zeit totschlagen, sind wir noch mal durch die Altstadt von Amsterdam gelaufen. Amsterdam ist echt 'ne nette Stadt, wobei sie relativ schnell langweilig wird, wenn man nur die Stadt an sich immer wieder sieht!
Heute gings dann nach Bruessel und eins vorweg: DIE BELGIER/BRUESSEL'er SIND DIE SCHLIMMSTEN AUTOFAHRER DER WELT!!! Sind in Bruessel eine gute Stunde rumgefahren, OHNE ein Parkhaus zu finden, weil die e
ntweder geschlossen sind oder die Zufahrt "omleidung" also umgeleitet und gesperrt sind. Als Draufgabe gilt in Bruessel beim Fahren wohl das Recht des schnelleren, schoeneren, was auch immer, Bodenmakierungen sind unnoetig (oder werden ignoriert) und jeder faehrt wie er will...
Dafuer war das Atomium umso netter... etwas hoch, aber echt sehenswert! Sind natuerlich auch darin rumgefahren/gerannt und muss sagen, dass es Eisen darstellt, haett ich nicht erkannt, das Bauwerk an sich ist aber echt geil!
Mehr Fotos zu beidem (und die fehlenden von Nijmegen) folgen morgen! Waren paar lange Tage!
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Klausurzeit == Reisezeit
Der erste Block vom Semester ist um und somit offiziell diese Woche Klausurzeit. Nachdem wir gluecklichen ja keine Klausuren (noch) haben, wird etwas rumgereist. Dumm nur, dass die ganze Woche Regenwetter ist... Hat mich (Bine) aber trotzdem nicht davon abgehalten, mir heut mal Nijmegen - die Stadt wo ich eigentlich auch die Uni besuche - anzusehen. War ganz interessant, is ja schliesslich fast 2000 Jahre alt die gute Stadt. Nur deutsche Reisefuehrer sind etwas makaber zum anhoeren (Typ steht auf der Bruecke will springen... ganz viele Schaulustige rund herum... Deutscher Reisefuehrer erklaert seiner Gruppe: Schade dass er nicht gesprungen ist, dann waer wenigstens mehr los!)
Fotos folgen in Kuerze, sind aber mehr interessant fuer Leute die Landschaft/Gebaeude/Kirchen etc. sehen wollen....
Dienstag, 30. September 2008
Welcome to zivilisation
Auch wir haben das 21. Jahrhundert erreicht und nach sehr langer Durststrecke endlich das Internet erhalten :) Geht sogar richtig schnell *noch breiter :)* Man kann es fast nicht glauben, die Gesichter aller im Haus waren einmalig, beim Anblick eines funktionierenden Browsers! :)
Internet kommt?
Es wird doch wohl nicht wahr sein? Der Internettechniker hat sich fuer heute angemeldet. Wir leben ja auch "erst" seit 41 (!) Tagen ohne Internet zu hause....
Girls on Tour - Maastricht und Aachen
Am Samstag war es wieder einmal soweit, Kristine und ich sind auf Tour. Diesmal waren unsere Ziele Maastricht (NL) und Aachen (DE). Sind ganz schon kontraere Staedte, aber beide ganz nett... Vor allem der Starbucks in Aachen :)
Maastricht bietet einige Sehenswuerdigkeiten und seit Samstag wissen wir auch, wie niederlaendische Hochzeiten ablaufen (sicher super fuer die Brautleute, wenn die Hochzeitszeremonie ist und lauter Touristen (uns eingeschlossen) die "Kirche besichtigen" um die Braut zu sehen). Ganz nett zum anschauen....
Aachen hatten wir dank Roland unseren eigenen Tourist-Guide :).
Neue Fotos findet man auf der ueblichen Seite :)
Freitag, 19. September 2008
Vorlesungen
Sitzen gerade in der Vorlesung und muessen endlich unsere Internet-Surf-Sucht befriedigen. Kann man sich vorstellen, laaaaaaaaange ohne Internet zu leben? I't possible! :) We are still alive!
Leben ist relativ langweilig, weil wir zwar brav Hausuebungen machen "duerfen" fuer die Uni (und hey, das sind meist nicht gerade wenig), obwohl wir nur wenig Vorlesungen haben. Achja, bevor wieder wer fragt, wir haben folgende Vorlesungen:
- Coding and Crypto (beide)
- Security in Organizations (Bine)
- Crypto 1 (Sabine)
- Distributed Trust Management (beide)
Sonntag, 14. September 2008
Und los gehts...
Auch wir wollen uns mal blogmaessig beteiligen :)
Fotos gibts altbekannt unter sabine-sabine.piranho.de/auslandssemester/Netherlands/album/index.html
Unsere Wohnung ist natuerlich schon bezogen und mit etwas Erziehung werden unsere maennlichen Mitbewohner auch mal zum Putzen motiviert sein :) Einzig unser Aufenthaltsraum fehlt noch :( aber hoffentlich wird er bald angebaut. Und das wichtigste was fehlt: INTERNET! Irgendwann mach ich echt Aufstand bei Alice (= Anbieter) aber glaub die verstehen mich net, denn momentan kann ich nicht mehr als 'glas', 'pullover', 'wasser', 'ich', diverse getraenke, 'bierkiste' etc. sagen und des wird mich nicht viel helfen, oder?
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